Go slow! Oder: unter Haien

Heute schließt sich der Kreis. Wir sind wieder am Ausgangspunkt unserer Reise, dem internationalen Flughafen von Belize, angekommen.

Aber was haben wir in den letzten Tagen noch entdeckt gelernt? GO SLOW!

Wir waren, diesmal mit dem Wassertaxi, auf Caye Caulker. Das ist ebenfalls eine der vorgelagerten Inseln, viel kleiner und eher das Ziel von Rucksacktouristen. Nach der rasanten Überfahrt mit dem Express-Wassertaxi von Belize-City, ca. eine Stunde Fahrzeit, wird man direkt mit dem nicht nur inofziellen Motto der Insel konfrontiert. Gehe langsam! Ein Mosaik am Landungssteg und diverse Schilder erinnern stets daran.

Den eigentlichen Plan auf der Insel mal wieder zu zelten haben wir zuden Akten gelegt, obwohl wir die gesamte Ausrüstung eingepackt und mitgeschleppt hatten. Vom Wassertaxi-Terminal aus haben wir kurzerhand verschiedene Pensionen angerufen. Es zogen schließlich wieder bedrohliche Wolken auf.

Bei einer Unterkunft hatten wir schließlich Glück, der Inhaber glaubte, dass noch ein Zimmer frei sei. Und wir sollten uns wieder melden, wenn wir angkommen waren, eventuell ist das Zimmer dann immer noch frei… Geagt, getan, Glück gehabt. Für die 300 Meter zur Unterkunft haben wir uns dann ein Taxi genommen, auch hier ein Golf-Cart. Auf Caye Caulker gibt es keine einzige geteerte Straße, es fahren unzählige Golf-Carts und ein LKW. Der Rest geht zu Fuß oder fährt in Badehose oder Bikini Fahrrad. Nachdem wir uns mit einem Cocktail im Lazy Lizzard gestärkt haben buchen wir eine Schnorcheltour zum vorgelagerten Korallen-Riff. Das Immerhin zweitgrößte Barriere-Riff nach dem in Ausstralien macht Belize zu einem unter Tauchern bekannten Hotspot.

Der Ausflug war unglaublich! Nicht nur dass wir unter fachkundiger Anleitung die Unterwasserwelt des Riffs erkundet haben, wir sind sogar inmitten von Haien und Rochen geschwommen. Dieser Ausflug war ein tolles Erlebnis, das wir, auch mit Blick auf das nahende Ende des Urlaubs, mit Cocktails verarbeitet haben. Die Barkeeperin hat übrigens Margaritas auf Eis empfohlen. Für ein Getränk mit Eisschnee ist es zu kalt. Wir hatten Abends um 22 Uhr noch 26 Grad. Und unseren Musikwunsch hat sie auch noch erfüllt. Aruba, Jamaika,….

An den letzten beiden Tage wollten wir noch einmal die Gegend um Orange Walk Town erkunden, der Plan erwies jedoch als Reinfall, denn die so fabelhaft bewertete Unterkunft war eine Art Garage mit Mückenzugang. Schon in der Nacht haben wir uns eine andere Unterkunft in Belize-City ausgesucht und haben uns am nächsten Morgen direkt auf den Weg gemacht. Gefrühstückt wurde unterwegs.

Nach den letzten Souvenierkäufen und einem Kaffee in Old Belize haben wir uns zur Lodge navigieren lassen und dann hieß es: „Gehe den Rest des Weges zu Fuß!“. In der Tat konten wir unsere Pension sehen aber nicht erreichen, wir waren durch einen Fluss voneinander getrennt. Es gab immerhin einen Telefonnummer…und dann kam ein Boot. Ich weiß nicht, in welcher Situation des gesamten Urlaubs wir dummer geguckt haben. Na ja, vielleicht da, wo ich in ein anders geparktes Auto einsteigen wollte und schon die Tür aufgemacht hatte (aber das ist eine andere Geschichte).

Advertisements
Dieser Beitrag wurde unter Allgemein veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s