Am Golf von Honduras

Auf dem Weg nach Placencia machen wir Halt an der Sarpin Sugarmill, einer vor etwa 100 Jahren geschlossenen Zuckerfabrik. Die Gebäude sind längst verschwunden und aus dem Regenwald ragen überall auf dem Gelände verteilt rostende Maschinenteile, Walzen und Pressen herum. Das Ganze wirkt sehr verwunschen.

Weiter geht es nach Placencia. Das ist DER Touristenort in Belize. Viele der Amerikaner, die in Belize Urlaub machen, starten vom Flughafen aus direkt nach San Pedro oder eben hierher durch und bleiben für ein paar Wochen lang vor Ort. Die kleine Stadt ist wunderschön an der Spitze einer circa 30 Km langen Landzunge gelegen und erfüllt alle Erwartungen an einen Urlaubsort in der Karibik: Strände, Palmen, entspannte Leute, Restaurants, Andenkenbuden, Cocktails… Wir lassen es uns zwei Tage lang gutgehen und die Seele baumeln.

Bereits am zweiten Tag vor Ort packt uns aber wieder die Entdeckerlust und wir fahren zu einer nahegelegenen Bananenplantage. Die Schwiegertochter der Besitzer stammt aus den USA und führt uns herum. Von der Pflanzung bis zur Ernte zeigen sie und einige Angestellte uns, wie die Plantage funktioniert. Zum Abschied bekommen wir noch frisch frittierte Kochbanananchips geschenkt und schaffen es gerade noch, zum Sonnenuntergang noch einmal ins Meer zu hüpfen.

Morgen machen wir uns auf den Weg nach San Ignacio und geben der Region eine zweite Chance. Diesmal hoffentlich ohne Regen.

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