Camping im Regenwald

 

Wir sind noch eine weitere Nacht im Tropical Education Center geblieben. Wir waren noch einmal in Belize City zum einkaufen und um uns die Stadt anzusehen. Gas für unseren Kocher haben wir nicht finden können, also haben wir einen Gaskocher in einem kleinen Koffer gekauft, die Kartuschen dazu gibt es hier öfter zu kaufen, auch in den kleinen Läden auf dem Land. Lustigerweise haben wir genau das gleiche Modell zuhause in Gebrauch.

Mittags sind wir bei Neries in der Innenstadt eingekehrt, ein kleines Restaurant mit original belizischer Küche. Wir haben Kuhfußsuppe probiert (scharfe, sämige Rindfleischsuppe mit Kartoffeln und Gemüse, die Knochen schwimmen auch noch drin herum) und dann Rice and Beans mit Hähnchen. Rice and Beans begegnen uns hier auf allen Speisekarten. Das ist ein mit Kokosmilch gekochtes körniges Gemisch aus Reis, roten Bohnen und Gewürzen, und dient als Grundlage für das Essen. Die Fleischbeilage kann man aus dem Tagesangebot auswählen: Rind, Hähnchen, verschiedene Fische, Truthahn, Gibnut (ein einheimisches kleines kaninchenartiges Nagetier), Curry-Huhn,…

Gestern waren wir im Belize Zoo. Der Regenwald hat seinem Namen alle Ehre gemacht, so dass wir eine Mittagspause im Zookaffee einlegen mussten, um nicht völlig durchzuweichen. Der Zoo ist mitten im Dschungel gelegen, mit verschlungenen Wegen und er beherbergt ausschließlich in Belize heimische Tiere. Gegründet hat ihn eine amerikanische Tier- und Dokumentarfilmerin, die nach einem Dreh in Belize plötzlich mit 20 Tieren in Käfigen allein dastand. Die kleine Ausstellung wuchs schnell, da ihr auch immer wieder verwaiste oder verletzte Tiere gebracht wurden, so dass irgendwann der Zoo gegründet wurde, der schließlich auf das heutige große Areal umzog.

Wir haben Tiere gesehen, die wir bislang in keinem anderen Zoo gesehen haben und wir haben trotz des regnerischen Wetters mehr als einen halben Tag hier verbracht. Auf dem Rückweg waren wir noch in einem kleinen Dorf ein paar Kartoffeln kaufen und waren begeistert von der Fahrt durch den Regenwald. Es ist ein unglaubliches, die Straße überragendes grünes Dickicht aus Palmen, Lianen, verschiedensten Blüten und unglaublich vielen Vögeln. Abends gab es Kartoffelsuppe und zum Nachtisch einen Panty-Ripper (Kokosnussrum und Ananassaft), die Leute aus dem Restaurant hatten sogar Eiswürfel für uns.

Heute machen wir uns wieder auf den Weg. Das Zelt ist zusammengelegt und wir fahren weiter nach Altun-Ha, einer alten Maya-Stätte.

Wir melden uns, wenn wir das nächste Mal Internet haben!

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Vorsicht! Wilde Tiere! 

Nachdem wir mehr als 40 Stunden wach waren, sind wir endlich angekommen. Eine komplette Nacht haben wir im Transitbereich in Atlanta verbracht, bevor es weiter ging. Delta hat uns mit einem Overnight-Kit mit ein paar Toilettenartikeln und einer Decke versorgt, aber an Schlafen war kaum zu denken, denn die Sitze der Bänke hatten Armlehnen, sodass man sich nicht ausstrecken könnte und zudem war die Putzkolonne die ganze Nacht aktiv. Um uns herum wurde gewischt, der Teppich gesaugt, alles abgewischt und gefühlt alle zwei Minuten fuhr ein vor sich hin piepender Gepäck-Caddy vorbei. Eine nette Vorarbeiterin hat uns noch ein paar kleine Wasserflaschen vorbeigebracht. Morgens um 6 haben wir uns einen exzellenten Frühstücks-Burrito genehmigt und gegen 10 ging es endlich weiter. Gestern, gleich nachdem wir nach der Landung unser Auto in Empfang genommen hatten, haben wir den ersten Supermarkt angesteuert und eingekauft. Die Liste war lang: Brot, Margarine, Gas oder sauberes Benzin für den Kocher, Obst, Gemüse, Gewürze, Wasser, Wurst, Käse, Saft, einen großen Kochtopf, eine Schüssel,… Todmüde sind wir gegen sechs Uhr abends im Tropical Education Center angekommen, dass zum Belize Zoo gehört. Da wir kein Gas gefunden haben, waren wir froh, daß wir hier auch etwas zu essen bekommen haben. Wir haben noch einen einheimischen Kokosnuss-Rum probiert, geduscht und um viertel nach acht haben wir bereits geschlafen. Die Leute hier sind sehr nett und die ganze Anlage ist sehr liebevoll gestaltet. Heute Morgen um halb 6 haben uns vier laut neben dem Zelt zankende wilde hühnerartige Vögel geweckt. Außerdem haben wir heute gesichtet: Ein Aguti, ein kleines Krokodil, grüne Papageien, eine Schildkröte, Pelikane, weiße und schwarze Ibisse, Blattschneideameisen und in der Dämmerung fiese kleine Beiße -Fliegen, die uns dank Autan aber nicht lange geärgert haben. Heute machen wir einen zweiten Anlauf, Gaskartuschen oder sauberes Benzin für den Kocher aufzutreiben.

Fotoausrüstung

Auch unsere Fotoausrüstung ist durchsortiert und gut verpackt.

Es kommen mit:

Die outdoortaugliche Olympus Tough,

unsere Sony Alpha Spiegelreflexkamera mit Universalobjektiv und

die Sony Videokamera für die bewegten Bilder.

Natürlich gehören auch unzählige Kabel und Stecker für Auto- und Netzsteckdose unerlässlich.

Everybody knows a little place like Kokomo…

Aruba, Jamaica, oh I want to take you to
Bermuda, Bahama, come on pretty mama

Die letzten Sitzungen mit den Kollegen haben stattgefunden…

Key Largo, Montego, baby why don’t we go
oh I want to take you down to

…im Kopf schon den Sountrack unserer Reise…

Kokomo, we’ll get there fast and then we’ll take it slow
That’s where we want to go, way down in Kokomo

…und in Gedanken schon beim ersten Nationalgetränk: Panti Rippa

1 Teil Rum

2 Teile Ananassaft

mit Eis auffüllen und gut schütteln!